Falsche Beine

Über Beine, die schon auf mehreren Filmplakaten für die unterschiedlichsten Filme warben.

Diese Woche ist auf Video die Komödie „Vater wider Willen“ erschienen, in der „Grey’s Anatomy“-Star T.R. Knight einen angehenden Priester spielt, der zwecks Erbe möglichst schnell Nachwuchs benötigt. Zum Film gibt es neben den deutschen noch ein weiters Videocover:

Ist die Unterwäsche nun rot oder schwarz, das ist nicht das Thema dieser Kolumne, vielmehr geht es um die Frau an sich, denn das Bild stammt von der Bildagentur istockphoto. Gerade bei Videocovern kommt es häufiger vor, dass Bilder verwendet werden, die so im Film gar nie zu sehen sind.

Diese Beine fanden aber schon auf mehreren Filmplakaten ihren Einzug. Da wäre zum Beispiel der Film „Sleeping Dogs Lie“, zu dem es zwei recht ähnliche Cover gabe, die sich in der Länge des dazuretouchierten Unterrocks und im Foto des Hundes unterscheiden:

Ausserdem fand das gleiche Bild noch Verwendung in den Komödien „Pucked“ und „Sex nach Alphabet(t)“. Bei „Pucked“ wurde das Bild sehr stark verändert und nur an Details wie der Hand ist erkennbar, dass es sich um das gleiche Bild handelt. Bei „Sex nach Alphabet(t)“ wurde im Prinzip das Originalbild verwendet … bis auf den BH, der hier entfernt wurde. Allerdings nicht ganz, denn an den Fingern kann man noch einen kleinen Rest davon erkennen.

Einen Film hatte ich noch vergessen zu erwähnen, nämlich „Corporate Affairs“ mit Breckin Meyer. Auch auf diesem Videocover wurde das gleiche Bild verwendet, sogar in zwei verschiedenen Variationen:

 

Dieser Beitrag ist Teil meiner wöchentlichen Kolumne auf der Kinowebsite Uncut. Dieser Beitrag ist dort unter diesem Link erreichbar: http://www.uncut.at/news/news.php?item_id=13492

3 thoughts on “Falsche Beine

  1. Sehr interessant, danke dafür.
    Also ich habe keine Ahnung vom Plaketdesign. Trotzdem wundert es mich schon das man beim Retouchieren die Reste des BH’s am Finger nicht entfernt hat, das sollten doch Profis sein die solche Plakete entwerfen, oder?

    Auch das man immer wieder auf die gleiche Quelle zugreift enttäuscht mich schon, wie so oft mehr Schein als Sein.

    Grüsse

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.