Kill Bill Vol. 2

Auch wenn der Titel dieser Kolumne „Kill Bill Vol. 2“ ist, geht es in Wirklichkeit erneut um den Film „Kill Bill: Volume 1“. Durch diverse Rückmeldungen und weitere Recherchen bin ich nämlich noch auf einige weitere von „Kill Bill“ inspirierten Filme gekommen. Den Erwachsenenfilm „Fill Jill“ mit Jill Kelly habe ich schon letzte Woche in einem Update nachträglich veröffentlich. Wobei dazu noch zu sagen ist, dass dieser eigentlich aus dem Jahr 1996 ist, und somit lange vor „Kill Bill“ gedreht wurde. Damals hieß der Film aber noch „Smooth Ride“ und hat (wahrscheinlich) inhaltlich gar nichts mit „Kill Bill“ zu tun. Erst nach „Kill Bill“ sprang man dann auf diese Schiene auf und brachte den Streifen unter neuem Titel erneut auf den Markt.

Eine zweite Rückmeldung bezog sich darauf, dass Quentin Tarantino seinerseits von „Lady Snowblood“ kopiert hat. Bezüglich des Films ist das ganz klar, der Film ist eindeutig von „Lady Snowblood“ inspierert, woraus Tarantino ja auch keinen Hehl macht. Bezüglich der Grafik lässt sich das aber nicht eindeutig beweisen. Es gibt zwar ein japanisches Comic aus dem Jahre 1972, allerdings ist meiner Recherche nach das gelb-schwarze Cover erst von der englischen Neuauflage aus dem Jahr 2005 und somit deutlich nach dem Film erschienen.

Zwei andere Filmbezüge sind mir noch untergekommen: Einerseits das Filmplakat zu „Mulva 2: Kill Teen Ape!“ aus dem Jahre 2005 und dann der Film „Date Movie“, der zwar ein völlig anderes Filmplakat hatte, aber im Film eine sehr schöne „Kill Bill“-Parodie beinhaltet.

Aber nun zum eigentlichen Thema der heutigen Woche: Diesmal geht es nämlich um die Verwendung dieser Grafik abseits von Plakaten für echte (oder nachgemachte) Filme. Die Parodien, die es von diesem Plakat gibt, sind fast endlos. Ein beliebtes Ziel ob der Namensgleichheit ist natürlich Bill Clinton. Hier also gleich zwei Hillary-Clinton-Kill-Bill-Plakate:

Auch vor Comicfiguren wurde bei den Parodien nicht Halt bemacht. Hier etwa ein Sujet mit Bezug auf die „Peanuts“ und auf „Spongebob“:

Sowie zu den „Simpsons“ und den „Muppets“:

Auch „Star Wars“ und die Serie „Lost“ blieben von den Parodien nicht verschont.

Auch ein Namensvetter, der gerne durch den Kakao gezogen wird: Bill Gates.

Von manchen Fans wurde das Plakat aber auch einfach nur im Comicstil neu interpretiert.

Und hier noch zum Abschluss zwei schöne fiktive Titel: „Kill Bill and Ted“ und „Charlotte Roche“ mit ihrem „Kill Bild“-Kleid.

Weiter zum ersten Teil der Kolumne.

Dieser Beitrag ist Teil meiner wöchentlichen Kolumne auf der Kinowebsite Uncut. Dieser Beitrag ist dort unter diesem Link erreichbar: http://www.uncut.at/news/news.php?item_id=14342

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