Manhattan Bridge

Nicht nur beim Film „Oblivion“ hat die Manhattan Bridge einen Ehrenplatz auf dem Filmplakat.

Diese Woche startet der Science-Fiction-Streifen „Oblivion“, in dem Tom Cruise auf der menschenleeren Erde stationiert ist. Dazu gibt es ein sehr gelungenes Filmplakat mit der Manhattan Bridge. Die Szene aus dem Plakat sucht man im Film allerdings vergeblich.

Filmplakat zu „Oblivion“

Doch schon zuvor hatte die 1909 in New York erbaute Brücke große Auftritte auf Filmplakaten. Den meisten wird sie wohl aus dem Film „Es war einmal in Amerika“ bekannt sein:

Filmplakat zu „Es war einmal in Amerika“

Elf Jahre zuvor und ebenfalls mit Robert De Niro entstand der Film „Mean Streets – Hexenkessel“ von Martin Scorsese. Und auch wenn das Originalplakat ein ganz anderes war, wurde bei der letzten DVD-Veröffentlichung wohl bewusst ein Bild mit der Manhattan Bridge verwendet, um den potentiellen Kunden vorzumachen, der Film könnte etwas mit „Es war einmal in Amerika“ zu tun haben:

Filmplakate zu „Mean Streets - Hexenkessel“

Aber auch in neuerer Zeit hat die Brücke ihre Auftritte: Etwa beim Film „Generation Um…“, der in den USA erst startet und bei uns schon als „Threesome – Eine Nacht in New York“ auf DVD erschienen ist. Hier fällt allerdings auf, dass dem Hintergrundbild eine optisch völlig falsche Spiegelung hinzugefügt wurde. So könnte diese nur ausschauen, wenn das Wasser spiegelglatt wäre und sich die Kamera direkt an der Wasseroberfläche befindet. Sonst müsste die Spiegelung mehr von der Unterseite der Brücke preisgeben:

DVD-Cover zu „Threesome - Eine Nacht in New York“

Ebenfalls auf DVD bei uns erschienen ist der britische Film „4.3.2.1“ aus dem Jahr 2010:

Filmplakat zu „4.3.2.1“

Zu diesem Film gibt es allerdings auch noch ein anderes Plakat, ohne Manhattan Bridge und mit einer deutlichen Ähnlichkeit zu „Sex and the City 2“:

Filmplakate zu „4.3.2.1“ und „Sex and The City 2“

Vor allem die Schauspielerin Shanika Warren-Markland macht in den verschiedenen Plakatversion einen deutlichen Wandel durch. Während sie in der britischen Originalversion mit Unterwäsche, Turnschuhen und Schwert zu sehen ist, ist in der deutschen Version das Schwert verschwunden. In der amerikanischen Version hingegen gab es für Shanika etwas mehr anzuziehen und auch gleich noch schicke High-Heels dazu, dafür fehlt ihr Tattoo auf dem Arm:

Shanika Warren-Markland auf dem Plakat von „4.3.2.1“

Noch viel bekannter als die Manhatten Bridge ist aber ihre direkte Nachbarin, die Brooklyn Bridge. Diese kommt auf so vielen Filmplakaten vor, dass das das Thema einer eigenen Kolumne wird…

 

Dieser Beitrag ist Teil meiner wöchentlichen Kolumne auf der Kinowebsite Uncut. Dieser Beitrag ist dort unter diesem Link erreichbar: http://www.uncut.at/news/news.php?item_id=16026

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