Tarantinos Strichliste

Zum bevorstehenden Filmstart von „The Hateful Eight“ zählt Quentin Tarantino seine Hauptdarsteller und seine Filme.

Diese Woche sind zum neuen Film von Quentin Tarantino sieben neue Character-Poster erschienen, auf denen die acht Hauptdarsteller von „The Hateful Eight“ vorgestellt werden:

Filmplakat zu „The Hateful Eight“

Filmplakate zu „The Hateful Eight“

Filmplakate zu „The Hateful Eight“

Filmplakate zu „The Hateful Eight“

Striche auch roter Farbe(oder vielleicht sogar Blut) gab es auch auf den Filmplakaten von „The Village – Das Dorf“:

Filmplakate zu „The Village“

Oder beim Tarantino-Film „Kill Bill: Volume 1“. Links das deutsche Filmplakat, rechts ein Fanplakat des französischen Designers Guillaume Vasseur:

Kill Bill

Dazu würde auch das Filmplakat des „Oldboy“-Remakes passen:

Oldboy

Rote Strichlisten auf gelben Grund gibt es auch auf dem Fanplakat zu „Kill Bill: Volume 1“ und „Kill Bill: Volume 2“ des aus Tel Aviv stammenden Designers Gidi Vigo. Er zählt hier einfach die Toten in den einzelnen Filmen:

Kill Bill

Nach dem gleichen System hat Gidi Vigo auch der „Rambo“-Reihe eine Plakatserie gewidmet:

Rambo

Aber zurück zu Quentin Tarantino. Was auf dem Filmplakat von „The Hateful Eight“ auch auffällt, ist der Hinweis, dass es sein achter Film ist. Eine ähnliche Zählweise hatte er schon bei „Kill Bill: Volume 1“ und „Kill Bill: Volume 2“ als vierter und fünfter Film. Bei „Inglourious Basterds“ und „Django Unchained“ folgte wieder ein neutrales „The new film by Quentin Tarantino“.

Tarantino auf seinen Plakaten

Bei „The Hateful Eight“ wurde dieses Zahlenspiel wieder verwendet, wenngleich man hier gerne über die Zählweise streiten kann, was übrigens schon bei „Kill Bill“ gemacht wurde. Der Film „Four Rooms“ wurde ja völlig weggelassen, weil Tarantino hier nur ein Viertel des Films gemacht hat. Seine Drehbuch- und Schauspielarbeiten zählen logischerweise auch nicht dazu. Gar nicht mitgezählt wurde aber nun der Film „Death Proof – Todsicher“. Auch hier ist die Begründung wohl, dass es ja nur ein Teil des „Grindhouse“-Projekts ist. Nachdem der Film aber fast zwei Stunden hat und bei uns als eigenständiger Film in die Kinos kam, würde ich diesen doch sehr wohl mitzählen. Denn wenn man „Death Proof – Todsicher“ nicht mitzählt, dürfte man auch „Kill Bill“ nur als einen Film sehen und wäre somit erst bei sieben. Bei einem Film mit einer „8“ im Titel war das Zahlenspiel mit dem achten Film dann aber dann wohl doch zu verlockend.

Dieser Beitrag ist Teil meiner wöchentlichen Kolumne auf der Kinowebsite Uncut. Dieser Beitrag ist dort unter diesem Link erreichbar: http://www.uncut.at/news/news.php?item_id=19306

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