Durch den Sucher

Wenn der Videosucher zu einem wichtigen Gestaltungselement von Filmplakaten wird…

Im Mai läuft in den heimischen Kinos die deutsche Komödie „Das Hochzeitsvideo“ an, in der es wie der Titel schon sagt um ein Hochzeitsvideo geht. Was läge also näher, als für das Plakat den Videosucher eines Mobiltelefons zu nehmen.

Die Älteren unter euch werden sich noch vielleicht daran erinnern: In der Zeit, in der noch nicht alles mit dem Handy gefilmt wurde, nahm man zur Aufnahem von Videos eine „Videokamera“ und der Sucher einer Video- oder auch Fotokamera fand daher schon oft Einzug auf Filmplakaten. Da wäre zum Beispiel der Film „Everybody’s Fine“ mit Robert De Niro oder das Videocover zu „Cloverfield“:

Für den Film „Das Beste kommt zum Schluss“ wurde beim norwegischen und dem ungarischen Sujet ein Bild mit einem Kamerasucher verwendet:

Auch für „Diary of the Dead“ von George R. Romero gab es gleich zwei „Kamera“-Plakate:

So auch für den Horrorstreifen „Dread“:

Zwei unbekanntere Filme sind wohl der spanische Streifen „Extraterrestrial“ und der Film „Exhibit A“:

Gefilmt wurde aber auch auf den Plakaten von „This Girl’s Life – Mein Leben als Pornostar“ und „Mein verschärftes Wochenende“:

Und zum Schluß gibt es noch die DVD-Cover der Serie „Ufohunters“ und des Thrillers „Earthquake in Tokio“. Letzterer erschien bei uns übrigens schon vorher unter dem Originaltitel „Monster“. Voriges Jahr wurde der Film aber mit einem um den Videosucher erweiterten Sujet und neuem Titel erneut auf dem Markt gebraucht.

UPDATE:
Gerade als ich die Kolumen online gestellt habe, bin ich noch auf zwei Kamera-Filmplakate gestoßen, die ich euch nicht vorenthalten möchte. Hier also „Celebrity Sex Tape“ und „Evidence“:

Dieser Beitrag ist Teil meiner wöchentlichen Kolumne auf der Kinowebsite Uncut. Dieser Beitrag ist dort unter diesem Link erreichbar: http://www.uncut.at/news/news.php?item_id=14987

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